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Allgemeines zum Ranking bei Suchmaschienen
Für den dauerhaften Erfolg einer Internetseite ist insbesondere die leichte und korrekte Findbarkeit mittels Suchmaschinen entscheidend.
Zwar wird immer wieder für Suchmaschinen-Promotionservices geworben und auch diverse scheinbar absolut sichere Tricks sollen helfen die eigene Webseite erfolgreich im Ranking bei Suchmaschinen zu pushen.
Aber die Mehrheit dieser Tricks und Verfahren ist so kurzlebig, dass ständig neue Tricks und Kniffe notwendig sind und trotzdem kaum jemand einen der begehrten Spitzenplätze in den Suchmaschinen wirklich erreicht.
Langfristig ist es wesentlich effektiver, mittels optimiertem Seitenaufbau, suchmaschinenfreundlichem Layout, leichter Indexierbarkeit und unterstützenden korrekten META-Tags, eine Webseite so aufzubauen, dass Suchmaschinen die betreffende Seite leicht, schnell, fehlerfrei und optimimal indexieren können.
Fast alle Suchmaschinen danken einem diese Mühe durch regelmäßigeres und korrekteres Indexieren und langfristig konstant höheres Ranking.
Verzeichnisstruktur/Dateinamen
Suchmaschinen müssen sich beim "Wühlen" durch die Tiefen einer Webseitenstruktur an Verzeichnis- und Dateinamen entlang tasten.
Dabei beziehen die Maschinen auch die Namen von Verzeichnissen und Dateien in die Indexierung mit ein:
Haben sie etwas mit dem Inhalt der Webseite zu tun und enthalten sogar die selben Begriffe wie die Webseite?
Dies gilt insbesondere auch für Grafiken und Multimediadaten, sowie Dateiformate ohne klarlesbaren Content.
Zudem verbessern aussagekräftige URLs natürlich auch das Herausstechen aus Suchmaschinenergebnissen und Bookmarklisten.
Wichtig: In Verzeichnissen und Dateinamen sollten nur Kleinbuchstaben und keine Sonderzeichen oder Leerstellen verwendet werden, weil damit einige Suchmaschinen (und auch Browser) nicht korrekt umgehen können.
Sehr kurze, kryptische oder gar aus (z.B. von Formularen generierten) Querystrings zusammengesetzte URLs werden dagegen von vielen Suchmaschinen ignoriert und somit auch nicht indexiert.
Genauso sehr lange und tief verschachtelte Pfade.
Schlecht: http://www.meinserver.de/AK/priv/gl/vtß201/fr/gt36/bil/gr.html
Gut: http://www.meinserver.de/urlaub/griechenland/bilder.html
Seitenaufbau/HTML-Coding
Einer der am meisten unterschätzten Punkte.
Die vielen tollen Möglichkeiten von HTML und die hohe Fehlertoleranz der weitverbreiteten Consumer-Browser verleiten dazu, Webseiten extrem unsauber zu programmieren und einfache (also gut indexierbare) Gestaltungselemente durch multimediale Spielereien zu ersetzen.
Jeder Webdesigner sollte sich aber im Klaren sein, dass die Indexierungs-Roboter von Suchmaschinen nicht von menschlich denkenden fehlertoleranten Grafikbrowsern gesteuert werden.
Suchmaschinen-Spider bestehen, technisch bedingt, immer aus einfachen kommandozeilenorientierten Webbrowsern die:
- nicht in der Lage sind Grafiken darzustellen
- nicht in der Lage sind interaktive Webinhalte (Flash, ActiveX, VBScript, Java, JavaScript, Silverlight, Formulare, Cookies, etc.) auszuführen
- nicht (oder nur extrem eingeschränkt) in der Lage sind eine damit programmierte Navigation zu nutzen
- keine Multimedia-Plugins ausführen können
- nicht in der Lage sind Beziehungen zwischen Ebenen und/oder Frames herzustellen
Für sie ist jede HTML-Seite ein Individuum unabhängig von den darum herum existierenden Linkstrukturen, Framesets, Ebenen oder Stylesheets.
Unsaubere Programmierung und Fehler im Quellcode, wie z.B. vergessene Abschluss-Tags, fehlender Title-Tag oder Fehler in der Trennung zwischen Head und Body, können von Suchmaschinen-Robotern nur schwer oder gar nicht kompensiert werden und führen grundsätzlich immer zu einer fehlerhaften, teilweisen oder total abgebrochenen Indexierung.
Grafiken oder Grafiklinks ohne Alternativtext, Multimedia-Elemente ohne Alternativseite oder Skip-Link und interaktive Flash/Java/JavaScript/ActiveX/VBScript/Silverlight-Elemente ohne Alternative werden von Suchmaschinen komplett ignoriert, nicht indexiert und darin enthaltene Links nicht verfolgt.
Für den Bau von Webseiten und ein hohes Ranking in Suchmaschinen ist deshalb extrem wichtig:
- Verwenden Sie einen klaren eindeutigen HTML-Standard. Am Besten gleich XHTML.
- Programmieren Sie sauber und übersichtlicht. (Erleichtert auch die eigene Fehlersuche.)
- Halten Sie sich möglichst strikt an die Vorgaben Ihres verwendeten HTML-Standards.
- Strukturieren Sie Ihre Seiten nicht nur mit grafischen Elementen und durch Schriftgestaltung mittels font oder Stylesheets.
Für die inhaltliche Strukturierung einer Webseite immer die (genau dafür vorgesehenen) Header <h1> bis <h6> verwenden!
Diese verändern nämlich nicht nur die Schriftgröße des darin enthaltenen Textes, sondern deklarieren diesen Text auch als Überschrift mit je nach Schriftgrad gehobener Bedeutung.
- Grafiken grundsätzlich immer mit gutem ALT-ernativtext und width/height-Angabe ausstatten.
- Interaktive Elemente und Multimedia möglichst nur zur Dekoration verwenden.
Keine wichtigen Funktionen, Informationen oder gar Links und Navigation vom korrekten Funktionieren solcher Elemente (Flash/Java/JavaScript/ActiveX/VBScript/Silverlight/etc.) abhängig machen.
Eine Internetseite MUSS grundsätzlich immer auch ohne Flash/Java/JavaScript/ActiveX/VBScript/Silverlight/Cookies nutzbar sein!
- Bei Content innerhalb der Multimedia-Präsentation oder wichtigen Funktionen des interaktiven Bereichs:
Immer einen Link zu multimedia- und interaktionsfreien Alternativseiten mit dem selben Content/Funktionen anbieten.
Solche Links und Skip-Links zum Überspringen von Multimedia-Shows müssen so aufgebaut sein, dass sie auch mit Textbrowsern noch funktionieren.
- Den Einsatz von Frames möglich vermeiden.
Wann immer möglich Navigationselemente besser durch Server Side Includes in Webseiten integrieren.
- Technische Spielereien auf ein absolutes Minimum reduzieren, denn:
Suchmaschinen probieren nicht herum wenn etwas nicht funktioniert, sie brechen im Zweifelsfall einfach die Indexierung ab!
- Testen Sie JEDE Ihrer Webseiten mit dem Webseiten-Validator des World Wide Web Consortiums!
Dieser analysiert kostenlos eine HTML/XHTML/XML-Seite samt StyleSheet und gibt genau aus, welche Syntax-Fehler der Quellcode enthält.
Zeigt der Webseiten-Validator des World Wide Web Consortiums in Ihrer Webseite Fehler an, dann führt das fast zwangsweise zu einem niedrigeren Ranking bei den meisten Suchmaschinen.
META-Tags und Rankingelemente
META-Tags sind im <head> der jeweiligen Seite versteckte Beschreibungen des Webseiteninhalts und sollen Suchmaschinen beim Indexieren der Seite helfen.
Zwar sind META-Tags im Zeitalter von Volltextsuchmaschinen nicht mehr von großer Bedeutung, trotzdem werden sie aber auch heute noch von einigen Suchmaschine zumindest am Rande zum Verfeinern der Indexierung und zum Bestimmen der Seriosität herangezogen.
Man sollte deshalb zumindest ein paar grundlegende Dinge im Einsatz von META-Tags beachten.
Auf die Verwendung von Dublin Core META-Daten gehe ich nicht ein, da:
1) Absoluter Minderheitenstandard, zwar hochgelobt, aber außer von einigen wenigen Informationsspezialisten nicht unterstützt.
2) Auch in mittelfristiger Zukunft von keiner großen allgemeinen Suchmaschine unterstützt.
3) Viel zu kompliziert, sowohl in der Erstellung, als auch in der technischen Umsetzung, als auch in der Anwendung beim Enduser und Suchenden. Nur für wirkliche Spezialanwendungen brauchbar.
4) Die Tendenz im Internet geht zu intelligenten Suchmaschinen die dummen Benutzer entgegenkommen, nicht zu intelligenten Usern die kryptische Suchsyntaxe lernen wollen. :-)
<title> - der wichtigste META-Tag
Der wichtigste und meist übersehene META-Tag ist übrigens der <title>.
Er ist zwar kein META-Tag im eigentlich Sinn, aber das Top-Ranking-Element.
Viele Suchmaschinen werten Worte die im <title> und gleichzeitig im Seiteninhalt vorkommen als besonders wichtige, zu bevorzugende Schlagworte.
Darüber hinaus wird der <title> als Linktext von den Suchmaschinen verwendet und er taucht als Beschreibung in der Bookmarkliste von Webbrowsern auf.
Er sollte also möglichst prägnant aus der Masse hervorstechen können.
Ein kurzer, klarer, knackiger und exakter <title> der den jeweiligen Seiteninhalt möglichst genau wiedergibt ist also für jede Webseite absolut unerläßlich!
Achtung: Man sollte den <title> nicht überladen und dort auch nur solche Begriffe verwenden die im Seiteninhalt auch wirklich vorkommen!
Alles andere wird von Suchmaschinen als Spamming gewertet und führt zu Ranking-Abwertung.
Dringend abzuraten ist auch davon, einen einheitlichen Standard-Title in allen Webseiten zu verwenden.
Dies führt ebenfalls zu Suchmaschinen-Abwertung.
<h1>...<h6> - die zweitwichtigsten META-Tags
Zwar ebenfalls kein META-Tag im eigentlich Sinn, aber eines der wichtigsten Ranking-Element von Suchmaschinen.
Suchmaschinen werten Worte die in headern vorkommen als besonders wichtige, zu bevorzugende Schlagworte.
Header sind also ausdrücklich nicht nur optische Gestaltungselemente, um die Schrift größer zu machen, sondern deklarieren ihren Inhalt als übergeordnete Bezeichnung des danach folgenden Contents.
<h1> = Hauptüberschrift der Webseite, beschreibt mit eindeutigen Stichworten, worum es insgesamt in der jeweiligen Seite geht.
<h2> = Rubrikenüberschrift der Webseite, beschreibt mit eindeutigen Stichworten, worum es im jeweiligen Hauptabschnitt der jeweiligen Seite geht.
<h3> = Überschrift 3. Ordnung, beschreibt mit eindeutigen Stichworten, worum es im jeweiligen Unterabschnitt der jeweiligen Seite geht.
<h4>/<h5>/<h6> = Überschriften 4/5/6. Ordnung, beschreiben mit eindeutigen Stichworten, worum es im jeweiligen Unter-/Unter-/Unterabschnitt der jeweiligen Seite geht.
(Diese 3 Header sind eher unüblich, da sie die Webseite extrem unübersichtlich machen.
Sie sind daher nur bei sehr komplexen wissenschaftlichen Texten innerhalb einer einzigen(!) Webseite gebräuchlich.
Optimalerweise sollte man sehr komplexe Texte eher auf mehrere Seiten aufteilen.)
Kurze, klare und exakte header sind also zur Strukturierung von Webseiten absolut unerläßlich!
Optimal ist es natürlich, wenn in den Headern ähnliche/gleiche Worte wie im <title> vorkommen.
Achtung: Man sollte die header nicht überladen und dort auch nur solche Begriffe verwenden die im Seiteninhalt auch wirklich vorkommen!
Außerdem müssen header in der Seite auch wirklich sichtbar sein und dürfen nicht extrem verkleinert oder in Hintergrundfarbe dargestellt werden.
Alles andere wird von Suchmaschinen als Spamming gewertet und führt zu Ranking-Abwertung.
Technische META-Tags
Seiten die keinen wirklichen Inhalt enthalten und lediglich dem Design oder der Navigation dienen (z.B. Rand- und Navigationsmenü-Frames) oder Seiten die einfach nur pauschale Linksammlungen zu externen Seiten sind, sollten immer nur diesen einen META-Tag enthalten:
<meta name="robots" content="noindex,follow" />
Durch diesen Tag wird verhindert, dass Suchmaschinen diese einzelne Seite indexieren.
(Die übrigen Webseiten die diesen META-Tag nicht enthalten werden dadurch automatisch aufgewertet.)
Zur Erleichterung der Spracherkennung von Suchmaschinen und damit besseren Indexierung: (hier im Beispiel eine deutschsprachige Webseite)
<meta name="content-language" content="de" />
Was sollte man beim Vergeben von META-Tags beachten?
Man sollte grundsätzlich keine pauschalen Begriffe verwenden und auch nicht einen Standard-META-Kopf in alle Seiten identisch reinkopieren.
Dies führt lediglich dazu, dass der Benutzer einer Suchmaschine möglichst viele Ergebnisse bekommt, aber dann lange nach dem richtigen Ergebnis in der Trefferliste suchen muss.
Besser wäre es aber, wenn der Benutzer einer Suchmaschine nur wenige Ergebnisse bekommt, aber dafür gleich zu Beginn die richtige Seite.
Außerdem werden Pauschalbegriffe und identische META-Tags in vielen Seiten von den meisten Suchmaschinen als Suchmaschinen-Spamming interpretiert und werden dann entweder nicht ausgewertet oder führen sogar zu einer deutlichen Ranking-Abwertung.
Man sollte auch vermeiden META-Tags zu überladen.
Besonders beim <title>-Tag und bei den META-Tags keywords und description gilt:
Je länger der Inhalt dieser Felder, desto geringer die Gewichtung der einzelnen Worte dort auf das Gesamtranking.
(Abgesehen davon, dass vollkommen übertrieben lange META-Tags sowieso von allen Suchmaschine als Spamming eingestuft werden und dann gar nicht mehr indexiert werden.)
Achtung: Die META-Tags description und keywords werden inzwischen von keiner der großen Suchmaschinen mehr zum Ranking genutzt!
(Lediglich zur Vorschau im Suchmaschinen-Ergebnis wird teilweise noch der Text aus description benutzt.)
Oft ist es deshalb besser, keine META-Tags zu verwenden und die Suchmaschinen selber entscheiden zu lassen was und wie sie indexieren wollen.
Die Suchmaschine Google hat inzwischen deutlich bessere Rankingmethoden als wenn man sich selbst notdürftig irgendwelche pauschalen META-Tags aus den Fingern saugt.
Im Zweifelsfall rate ich inzwischen ganz klar dazu, auf die nachfolgenden META-Tags zu verzichten und besser auf die Suchmaschinen zu vertrauen!
Grundsätzlich empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
1) Seiten die fast ausschließlich einen einzigen Content zu einem einzigen Thema enthalten (also z.B. einen einzelnen wisschenschaftlichen Text, ein Gedicht, eine Rede oder einen Bericht) brauchen eigentlich meist gar keine META-Tags, da die meisten Suchmaschinen hier durch Volltexterschliessung deutlich bessere Ergebnisse liefern.
Allerdings sollte man darauf achten, dass der <title> aussagekräftig ist und der Text in seinen Überschriften ordnungsgemäß mit den <h1> bis <h6>-Headern untergliedert ist.
2) Wo META-Tags wichtiger sind, ist bei Seiten die verschiedenartigen Content enthalten oder selbst lediglich beschreibenden Inhalt anderer Seiten beinhalten.
Also z.B. eine Haupt- oder Übersichtsseite die auf verschiedene Unterrubriken mit dem eigentlichen Einzelcontent verlinkt, eine Seite mit verschiedenartigen Texten, eine Programmübersicht, eine sehr spezialisierte, seltene und kommentierte Linksammlung und natürlich auch Frameset-Dateien, welche ja ansonsten keinen indexierbaren Inhalt enthalten.
Hier arbeiten die meisten automatischen Suchmaschinen sehr schlecht und indexieren Querbeet, mit oft verheerendem Ranking oder einer Listung bei einer vollkommen dazu unpassenden Suchanfrage.
Am Optimalsten ist es aber, gar keine Webseiten mit bunt gemischtem Content zu betreiben und den Content lieber auf mehrere kleiner Einzelseiten zu verteilen!
Zusätzlich gibt es noch sehr viele weitere und spezialisiertere META-Tags, diese werden aber bisher nur von sehr wenigen spezialisierten Suchmaschinen ausgewertet und fallen bei 95 Prozent aller Webseiten nicht ins Gewicht.
Grundsätzlich sollte man META-Tags besonders in den Seiten anbringen, auf welche durch Suchmaschinen bevorzugt verlinkt werden soll.
Wenn man z.B. innerhalb eines Framesets nur Frames mit dem selben Themenschwerpunkt hat, empfiehlt es sich oft nur die Frameset-Seite selbst mit möglichst exakten META-Tags auszustatten und bei den Unterseiten auf META-Tags zu verzichten bzw. dort sogar gezielt noindex-Tags wie unter 1) beschrieben einzubauen.
Lediglich solche Unterseiten die thematisch für sich stehen können und auch alleine und ohne den Frameset (technisch und inhaltlich) nutzbar sind benötigen dann eigene META-Tags.
PS: Wenn sich in Ihrem HEAD auch noch SCRIPT oder META http-equiv=... Einträge befinden, dann achten Sie bitte darauf, dass die META-Tags möglichst weit oben stehen.
Suchmaschinen die META-Tags zwar nicht gezielt auswerten, aber den Dateikopf indexieren kriegen dann auch ein bißchen brauchbarere Daten.
Suchmaschinentauglichkeit testen
Um eine einzelne Webseite auf Syntax-Fehler zu testen (welche unter Umständen Suchmaschinen irritieren können), empfehle ich den Webseiten-Validator des World Wide Web Consortiums oder den HTML/XHTML/WML/XML Validator von SELFHTML.
Diese analysieren kostenlos eine Webseite und geben genau aus, welche Syntax-Fehler die Seite enthält.
Zeigen diese Webseiten-Validatoren in Ihrer Webseite Fehler an, dann führt das fast zwangsweise zu einem niedrigeren Ranking bei den meisten Suchmaschinen!
Um zu testen wie Ihre Webseite auf Suchmaschinen wirkt, wie ein Suchmaschinen-Spider in Ihrer Seite zurecht kommt, ob alle wichtigen Informationen noch vorhanden sind und die Navigation funktioniert gibt es drei einfache Möglichkeiten:
Entweder besorgen Sie sich einen kommandozeilenorientierten Textbrowser wie z.B. den kostenlosen Lynx.
Oder Sie besuchen den Browser Emulator von Deja Vu und nutzen dort z.B. den Line-mode Browser oder den NCSA Mosaic Browser.
Eine gute Möglichkeit zum Testen von Webseiten unter verschiedenen Webbrowsern ist auch der Service BrowserShots.
Oder Sie gehen bei Ihrem gewohnten Webbrowser in die Konfiguration/Einstellungen/Internetoptionen und stellen folgendes (soweit wie möglich) ein:
- Keine Grafiken anzeigen
- Java, JavaScript, Skripting, ActiveX, JScript, VBScript, Silverlight, Cookies, Flash, aktive Webinhalte, Stylesheets/Formatvorlagen deaktivieren
- Keine Multimediainhalte/Plugins ausführen
- Tabellen, Frames und Layer deaktivieren
Surfen Sie jetzt damit ausgiebig über Ihre Webseite und versuchen Sie folgende Fragen zu beantworten:
Sind noch alle wichtigen Informationen enthalten und alle Texte gut lesbar?
Funktionieren alle Links und die Navigation?
Fehlt irgendetwas was für die Benutzung Ihrer Webseite wichtig ist?
Wirkt diese Testmethode sehr drastisch auf Sie?
Tja, aber genau so surfen Suchmaschinen-Roboter!
Wenn selbst Sie, als Erbauer Ihrer eigenen Seiten, jetzt Schwierigkeiten haben, dann geht es allen Suchmaschinen-Robotern genauso.
Nur, dass solche Robots nicht lange rumprobieren oder über menschliche Intuition verfügen, sie brechen im Zweifelsfall einfach die Indexierung ab!
Weitere Infos
Michael Sattler: Suchmaschinenoptimierung leicht gemacht
Ein sehr gutes und umfangreiches Tutorial, für Webmaster die ein hohes Suchmachinenranking wollen.
- Würde ich eigentlich schon fast als Standardwerk für Suchmaschinenoptimierung bezeichnen.
Google: Richtlinien für Webmaster
Ein sehr guter Text, der jedem Webmaster zu empfehlen ist, welcher ein möglichst gutes Ranking bei Google haben möchte.
Der Autor dieser Webseite
Thomas Numberger, Jahrgang 1972.
Studium Bibliothekswesen und Medienwissenschaften.
Interessiert an praktischen Kommunikationswissenschaften und angewandtem Informationsmanagement.
Seit 1981 Autor und Texter.
Seit 1994 Online-Redakteur und Webmaster.
Seit 1995 bei Kino-, Film- und Fernsehen tätig. (Technik, Regie, Aufnahmeleitung und vieles mehr.)
Seit 1996 im Eventmanagement tätig.
Seit 1997 als Künstlermodell und Komparse im Einsatz, sowie wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Nacktheit.
Seit 2004 als Wanderführer tätig.
Arbeitet fast nur im nicht-kommerziellen, gemeinnützigen und ethisch-moralisch korrekten Bereich und sucht sich seine Auftraggeber sehr genau aus.
Daher schlägt er sich meist mit schlecht bezahlten Aushilfsjobs, mehr schlecht als recht, durch.
Wird, immer wieder Mal, von einigen wenigen netten Spendern finanziell unterstützt. - Danke!
Urheber- und Nutzungsrecht
Der Text auf dieser Seite unterliegt dem Urheberrecht von Thomas Numberger und steht unter einer Creative Commons Namensnennung-Keine Bearbeitung 3.0 Deutschland Lizenz.
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Die aktuelle und ungekürzte Originalversion dieses Textes, sowie weitere Infos finden Sie unter: http://www.thomas-numberger.de/text/
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