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Auf dieser Seite möchte ich einige Dinge vorschlagen die, meiner Meinung nach, dringend notwendig wären um unsere Umwelt ganz einfach zu schützen und für dauerhaften sozialen Frieden zu sorgen.
Meine Meinung zu diesem Thema polarisiert sehr, das weiß ich.
Aber gerade da es hier mehr um Emotionen, Besitzstände und Weltbilder als um rationale Abwägung von verschiedenen Denkansätzen geht sollte man dieses Thema diskutieren.
Deshalb bestehe ich auf der Feststellung, dass unsere Gesellschaft sich momentan in einer Situation befindet, in der man jedes neue Denkmodell gründlich überprüfen sollte.
Auch Meinungen und Ideen die absolut ungewöhnlich und auf den ersten Blick unakzeptabel erscheinen sollten eine Chance haben.
Warum nicht mal Mut haben und was ganz anderes ausprobieren?
Letztlich ist das Hauptproblem unserer Gesellschaft ja vor allem die Angst vor Veränderung und Risiken.
Meine ganz einfache Feinstaubfilter- CO2- Umweltzonen- Schutz- Plaketten- Verordnung- Regelungs- Vorlagen- Konzeption
Es muss dringend etwas getan werden gegen die Umweltverschmutzung, so weit so klar.
Aber was tun wir wirklich?
Das umweltschädlichste aller Verkehrsmittel, das Flugzeug, erhält steuerfreien Kraftstoff und wird mit zahlreichen Steuerfreiheiten von uns allen (mittels entgangener Steuergelder) massiv subventioniert.
Besonders energieintensive Branchen und Kraftwerke erhalten staatliche Subventionen, Rabatte und CO2-Zertifikate. Auch hier verschenkt dem Staat jährlich Steuereinnahmen in Milliardenhöhe.
Die umweltschädliche Automobil- und LKW-Industrie wird unterstützt wo immer möglich und der Straßenbau mit Milliarden Steuergeldern subventioniert.
Beim besonders umweltfreundlichen Öffentlichen Personen- und Schienenverkehr wird dagegen seit Jahren gespart, dringende Ausbau- und Modernisierungsaufgaben werden seit Jahrzehnten aus Kostengründen zurückgestellt, Fahrpläne ausgedünnt, gewinnträchtige Bereiche privatisiert und Verlustbringer im Staatsbesitz gelassen.
Da diese alles mit Umweltschutz natürlich nichts zu tun hat, führt man nun ein völlig unverständliches, bürokratisches und teueres Umweltzonenplakettensystem ein, welches so komplex ist, dass scheinbar selbst die Macher es noch nicht ganz kapiert haben.
(Woher sonst die zahlreichen Verzögerungen und Probleme bei der Einführung?)
Dazu betreibt man einen undurchschaubaren weltweiten Handel mit CO2-Zertifikaten, Verschmutzungsrechten, Steuersubventionen und Mülltransporten der dazu führt, dass reiche Staaten und Unternehmen auch weiterhin die Umwelt verschmutzen können, die Kosten und Lasten dafür aber von armen Staaten und Bürgern getragen werden.
Inzwischen kann man deutlich schneller, kostengünstiger und unkomplizierter zum Shopping nach London oder Mailand fliegen, als mit der Regionalbahn von Stuttgart oder Würzburg zum Einkaufen nach Heilbronn fahren.
Günstige Flug- und Fernfrachtkosten schaden also nicht nur der Umwelt, sie leiten auch Kaufkraft ab, unterstützen massiv ausländische Billigproduzenten und zerstören Arbeitsplätze in Deutschland.
Dabei wäre die Lösung so einfach wie simpel:
Abschaffung aller Steuerfreiheiten, Rabatte und Subventionen für den Luftverkehr, Fernverkehr und energieintensive Branchen.
Deutliche Erhöhung der Steuern auf fossile und atomare Brennstoffe und deren Endprodukte.
Mit den hierdurch gemachten Mehreinnahmen ließe sich der Öffentliche Personen- und Schienverkehr endlich vernünftig ausbauen und betreiben.
Nebenbei würde nicht nur der Staatshaushalt entschuldet, es würde auch ein ganz natürlicher und wirkungsvoller (weil finanzieller) Druck zur Umrüstung auf umweltfreundliche Energiearten aufgebaut.
Umweltschutz wäre nicht mehr nur ein reines Imageproblem der Industrie, sondern ein realer und gewichtiger Kostenfaktor.
Klar, unbürokratische Lösungen und gesunder Menschenverstand waren noch nie die Spezialität der Politik.
Und klar, die Politik würde es sich dadurch mit vielen sehr zahlungskräftigen Lobbyisten der betroffenen Branchen verscherzen.
Aber letztlich werden sich die Zerstörung der Erde, die massiven Naturkatastrophen und die in den nächsten Jahrzehnten hieraus resultierenden Völkerwanderungen nicht mit Schmiergeldern, sondern nur mit konsequenten Taten verhindern lassen.
Schmerzhaft aber wahr, und eigentlich ganz einfach, man muss nur wollen...
Aktuelles Beispiel: Das leidige Thema KfZ-Steuerreform
Wenn der Staat die KfZ-Steuer so ändern will, dass umweltschädliche Spritfresser bestraft und umweltfreundliche Spritsparer belohnt werden sollen, dann braucht es kein bürokratisches System zur Überwachung welches Autos viel Sprit verbrauchen und CO2 produzieren und welche nicht.
Das Ziel ließe sich komplett und schnell, ohne jegliche Bürokratie, erreichen:
Die KfZ-Steuer abschaffen und das dann fehlende Geld auf die Mineralölsteuer draufschlagen.
- Dann würden die Leute direkt an der Zapfsäule am Geldbeutel merken, dass Ihr Auto zu viel Sprit verbraucht.
So ein direkter Schmerz im Geldbeutel bei jedem Tankstellenbesuch hilft mehr als bürokratische Regelungen der KfZ-Steuer oder peinliche Aufkleber an der Windschutzscheibe.
Der Sommer 2008 hat dies bewiesen:
Noch nie haben sich die Menschen weltweit so sehr für spritsparende Autos, regenerative Energien und Wärmedämmung interessiert wie zu Zeiten der Rekordenergiepreise!
Aber da haben unsere Politiker mal wieder Angst vor der Autolobby und vor negativer Presse, wenn die Benzinpreise weiter steigen.
- Dass es so aber für die Bürger unter dem Strich teuerer und bürokratischer ist sagt niemand.
Der Autor dieser Webseite
Thomas Numberger, Jahrgang 1972.
Studium Bibliothekswesen und Medienwissenschaften.
Interessiert an praktischen Kommunikationswissenschaften und angewandtem Informationsmanagement.
Seit 1981 Autor und Texter.
Seit 1994 Online-Redakteur und Webmaster.
Seit 1995 bei Kino-, Film- und Fernsehen tätig. (Technik, Regie, Aufnahmeleitung und vieles mehr.)
Seit 1996 im Eventmanagement tätig.
Seit 1997 als Künstlermodell und Komparse im Einsatz, sowie wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Nacktheit.
Seit 2004 als Wanderführer tätig.
Arbeitet fast nur im nicht-kommerziellen, gemeinnützigen und ethisch-moralisch korrekten Bereich und sucht sich seine Auftraggeber sehr genau aus.
Daher schlägt er sich meist mit schlecht bezahlten Aushilfsjobs, mehr schlecht als recht, durch.
Wird, immer wieder Mal, von einigen wenigen netten Spendern finanziell unterstützt. - Danke!
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