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Auf dieser Seite möchte ich einige Dinge vorschlagen die, meiner Meinung nach, dringend notwendig wären um ganz einfach zu einer gerechten Gesellschaft zu führen und für dauerhaften sozialen Frieden zu sorgen.
Meine Meinung zu diesem Thema polarisiert sehr, das weiß ich.
Aber gerade da es hier mehr um Emotionen, Besitzstände und Weltbilder als um rationale Abwägung von verschiedenen Denkansätzen geht sollte man dieses Thema diskutieren.
Deshalb bestehe ich auf der Feststellung, dass unsere Gesellschaft sich momentan in einer Situation befindet, in der man jedes neue Denkmodell gründlich überprüfen sollte.
Auch Meinungen und Ideen die absolut ungewöhnlich und auf den ersten Blick unakzeptabel erscheinen sollten eine Chance haben.
Warum nicht mal Mut haben und was ganz anderes ausprobieren?
Letztlich ist das Hauptproblem unserer Gesellschaft ja vor allem die Angst vor Veränderung und Risiken.
Der Ist-Zustand
Das gesetzlich garantierte Mindesteinkommen (Grundsicherung / Hartz IV-Regelsatz) beträgt zur Zeit 351 Euro pro Monat.
Ein Minijobber verdient (im Besten Falle) zur Zeit 400 Euro pro Monat.
Das Höchsteinkommen (gehobenes Management, Banken, Versicherungen, Energiekonzerne) beträgt zur Zeit ca. 1000000 Euro pro Monat.
(Davon könnte ein Hartz IV-Empfänger 2849 Monate lang leben!)
Die "geplanten" Ausgaben der großen Industrienationen zur Rettung von Banken, Auto- und Großindustrie betragen schätzungsweise 100000000000 Euro pro Monat.
(Davon könnte ein Hartz IV-Empfänger 284900285 Monate lang leben!!!)
Leistung muss sich lohnen!
Ja, und ich will auch nicht bestreiten, dass ein Bankmanager mehr Leistung erbringt als ein Hartz IV-Empfänger oder Minijobber.
Wenn man aber obige Zahlen als Grundlage nimmt, dann bedeutet das, dass ein Bankmanager ca. 2849 Mal mehr Leistung erbringt als ein Hartz IV-Empfänger und 2500 Mal mehr Leistung als ein Minijobber!!!
Ich möchte keinem Manager seine Leistung absprechen.
Aber ist es möglich, dass ein Mensch 2500 Mal mehr Leistung erbringt als ein anderer? (Beide haben ja letztlich nur 24 Stunden pro Tag zur Verfügung.)
Letztlich spiegelt das Einkommen eines Menschen seinen Wert für die Gesellschaft.
Ist es möglich, dass ein Mensch 2850 Mal wertvoller ist als ein anderer???
Unternehmensrendite
Firmeneigentümer (besonders bei kleinen und mittelständigen Unternehmen) tragen ein sehr hohes Risiko.
Banken, Anteilseigner und Aktienbesitzer tragen ein hohes Risiko.
Es ist deshalb ihr gutes Recht sich dieses Risiko durch einen guten Gewinn (Unternehmensrendite) belohnen zu lassen!
Aber:
Jeder Gewinn muss auch erarbeitet werden!
Und das passiert vor allem am unteren Ende der Produktivitätsstaffel: durch Mitarbeiter und Kunden.
Und jede Steigerung der Gewinnrendite führt zwangsläufig zu einer Verstärkung des Drucks auf jene Teile der Produktivitätsstaffel die sich am wenigsten wehren können: Mitarbeiter und Kunden.
Eine hohe Unternehmensrendite bedeutet also zwangsläufig immer:
- eine Erhöhung des Rationalisierungsdrucks (Abbau von Arbeitsplätzen, mehr Geringverdienerjobs)
- eine Erhöhung der Einnahmen (Versuche den Kunden auf immer neuen Wegen das Geld aus der Tasche zu ziehen)
Eine hohe Unternehmensrendite bedeutet also immer eine Geldumverteilung von Mitarbeitern und Kunden auf Eigentümer und Anteilseigner!
Nochmals:
Niemand will Besitzern und Anteilseignern ein Recht auf Gewinne verbieten, aber diese Gewinne müssen sich in einem für alle Beteiligten fairen Rahmen bewegen!
Fazit:
5 Prozent Unternehmensrendite sind gut, 10 Prozent sind sehr gut, aber alles über 15 Prozent ist, für mich, eindeutig asozial!
Was kann ich als normaler Bürger tun?
Wenn Sie Geldanleger, Anleihe-, Aktien- oder Fonds-Besitzer sind:
Achten Sie darauf, Ihr Geld nur in Geldanlagen mit guten, aber nicht asozial überzogenen, Renditen anzulegen.
(Ist auch insgesamt sicherer!)
Eine gute, faire und soziale Geldanlage, Aktie, Investmentfond oder Anleihe sollte eine Rendite zwischen 3 und 10 Prozent pro Jahr haben.
Weniger ist schlecht für Sie.
- Mehr ist unsozial und führt zu verstärkter Ausbeutung von Mitarbeitern und Kunden des Unternehmens.
Wenn Sie normaler Kunde und Einkäufer sind:
Achten Sie darauf, bei welchem Unternehmen Sie Ihr Geld ausgeben bzw. bei welcher Bank Sie Ihr Geld anlegen!
Welche Ziele und Philosophien hat das Unternehmen bzw. die Bank?
Welche Gewinne und Gewinnrenditen erwirtschaftet das Unternehmen bzw. die Bank?
Was verdienen Vorstand und Management?
Diese Informationen sind meist recht einfach (mit ein wenig Recherche, der Firmenhomepage und offenen Augen) herauszufinden.
Und insgesamt:
Lassen Sie sich nicht von bunter Werbung täuschen!
(Unternehmen die teuere Spots im TV schalten können, müssen zwangsläufig hohe Gewinne, auf Kosten ihrer Kunden und Mitarbeiter, erwirtschaften.)
Achten Sie beim Einkaufen auf kleine regionale Händler und Erzeuger, und auf Produkte die in Deutschland hergestellt wurden!
Sie werden erstaunt sein:
Kleine regionale Unternehmen sind inzwischen teilweise genau so günstig wie die vermeintlichen Billig-Discounter und Großkonzerne mit ihren Rabattaktionen.
- Und den besseren Service erhalten Sie dort auch meist noch.
Schimpfen Sie nicht auf Politiker und Manager!
- Sie selbst können, durch Ihre Geldanlagen und Ihr Kaufverhalten, entscheiden, was mit ihrem Geld passiert.
Sie selbst entscheiden, ob damit Arbeitsplätze gesichert oder Millionäre gefüttert werden.
Der Autor dieser Webseite
Thomas Numberger, Jahrgang 1972.
Studium Bibliothekswesen und Medienwissenschaften.
Interessiert an praktischen Kommunikationswissenschaften und angewandtem Informationsmanagement.
Seit 1981 Autor und Texter.
Seit 1994 Online-Redakteur und Webmaster.
Seit 1995 bei Kino-, Film- und Fernsehen tätig. (Technik, Regie, Aufnahmeleitung und vieles mehr.)
Seit 1996 im Eventmanagement tätig.
Seit 1997 als Künstlermodell und Komparse im Einsatz, sowie wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Nacktheit.
Seit 2004 als Wanderführer tätig.
Arbeitet fast nur im nicht-kommerziellen, gemeinnützigen und ethisch-moralisch korrekten Bereich und sucht sich seine Auftraggeber sehr genau aus.
Daher schlägt er sich meist mit schlecht bezahlten Aushilfsjobs, mehr schlecht als recht, durch.
Wird, immer wieder Mal, von einigen wenigen netten Spendern finanziell unterstützt. - Danke!
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