Stillgelegte Bahnstrecken in Baden-Württemberg als GPX-Datei zum Download
Virtuelle Führerstandsmitfahrten und Wanderungen entlang stillgelegter Bahntrassen

Anmerkungen zur obigen Karte

In der Karte kann beliebig gezoomt oder hin- und herbewegt werden.

Anmerkungen zu den Dateitypen

GPX-Dateien sind ein offenes Austauschformat für GPS-Tracks. Alle modernen Navigationsgeräte / -software sollten in der Lage sein diese Dateien zu importieren. Die GPS-Tracks sind dann zum Beispiel für Wandertouren entlang der Strecken einsetzbar. (Benutzung auf eigene Gefahr!)

KML-Dateien sind ein von GoogleMaps und GoogleEarth verwendetes Austauschformat für GPS-Tracks. Navigationsgeräte und -software die auf Google basieren sollten in der Lage sein diese Dateien zu importieren. Mit der Software GoogleEarth lassen sich die Strecken dann auch als "Touren" abfliegen, was bei entsprechender Flughöhe fast schon einer Führerstandsmitfahrt gleichkommt. (Siehe nächster Punkt.)

Virtuelle Führerstandsmitfahrten auf stillgelegten Bahnstrecken

Die KML-Dateien lassen sich mit GoogleEarth öffnen und als Tour "abfliegen". - Wenn man die Flughöhe etwas niedriger einstellt wirkt das fast schon wie eine Führerstandsmitfahrt. :-)

Konfigurierbar sind die Tour-Flüge bei GoogleEarth über das Menü Tools -> Optionen... -> Touren -> "Wenn eine Tour aus einer Linie erzeugt wird"

Anmerkungen zur Trackgenauigkeit

Meine GPS-Dateien geben nicht immer die exakte Lage der damaligen Gleisanlagen wieder! - Zum Erfassen der Strecken habe ich eigene GPS-Messungen bei Wanderungen entlang der Bahnstrecken, sowie aktuelle Satellitenfotos als Grundlage verwendet. Nicht immer war es mir möglich die Lage der ursprünglichen Gleise auf den Zentimeter genau zu ermitteln. Vor allem wenn Gleise inzwischen entfernt, umgebaut, umgespurt oder in Radwege umgewandelt wurden, habe ich zur Messung oft nur die heute noch sichtbaren Spuren der Strecken verwendet. Leichte Abweichungen von der tatsächlichen Gleislage sind daher möglich. - Primär ging es mir darum die ungefähre damalige Streckenführung nachvollziehbar und "erlebbar" zu machen.

Bottwartalbahn: Marbach (Neckar) - Heilbronn Süd (plus Güterbahn bis Heilbronn Hbf)

750 mm Schmalspur-Eisenbahn. (Talheim bis Heilbronn Süd: seit 1900 Dreischienengleis, Marbach bis Abzweig Kraftwerk Marbach: seit 1939 Dreischienengleis, Marbach bis Steinheim: seit 1968 Normalspur)
Der Abschnitt von Marbach (Neckar) bis Beilstein wurde 1894 eröffnet, die Verlängerung von Beilstein bis Ilsfeld im Jahr 1899, und der letzte Abschnitt von Ilsfeld bis Heilbronn Süd im Dezember 1900.
Im Jahr 1901 erfolgte dann noch der Lückenschluss von Heilbronn Süd bis Heilbronn Hbf. Dieser Abschnitt war allerdings nur in Normalspur ausgeführt, diente nur dem Güterverkehr und war nicht Teil der Bottwartalbahn.
1966 wurde der Personenverkehr auf der Bottwartalbahn eingestellt.
1969 wurden die Gleise von Steinheim bis Talheim komplett abgebaut.
Auf dem Abschnitt Talheim bis Sontheim fand noch bis 1976 Güterverkehr in Normalspur statt. Auf dem Abschnitt Sontheim bis Heilbronn Süd fand noch bis 1985 Güterverkehr in Normalspur statt. Auf dem Abschnitt Heilbronn Süd bis Heilbronn Hbf fand noch bis 1999 Güterverkehr in Normalspur statt. Auf dem Abschnitt Marbach (Neckar) bis Steinheim fand noch bis 1990 Güterverkehr in Normalspur statt.
Inzwischen ist die Bottwartal (bis auf einen kleinen Streckenabschnitt bei Marbach) komplett abgebaut.

Die Bottwartalbahn als GPX
Die Bottwartalbahn als KML

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Überlandstraßenbahn Esslingen - Nellingen - Denkendorf und Erweiterungstrecke Nellingen - Neuhausen

1000 mm Meterspur-Überlandstraßenbahn.
Die Hauptsrecke Esslingen - Nellingen - Denkendorf wurde im Dezember 1926 eröffnet, die Erweiterungstrecke Nellingen - Neuhausen im September 1929.
Der Straßenbahnbetrieb wurde im Februar 1978 vollständig eingestellt.
Die Strecke ist inzwischen abgebaut, lediglich auf der Pliensaubrücke in Esslingen liegen noch ca. 50 m Gleis und zwischen dem Ortsrand von Nellingen und dem Ortsrand von Neuhausen sind noch knapp 4km Strecke erhalten.

Die Straßenbahnstrecke Esslingen - Nellingen - Denkendorf als GPX
Die Straßenbahnstrecke Esslingen - Nellingen - Denkendorf als KML

Die Straßenbahnstrecke Nellingen - Neuhausen als GPX
Die Straßenbahnstrecke Nellingen - Neuhausen als KML

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Stadtlinie der Straßenbahn Esslingen am Neckar

1000mm Meterspur-Straßenbahnstrecke.
Straßenbahn in Esslingen am Neckar bestand aus 2 Linien:
- Einer 7,5 km langen Durchgangslinie von Stuttgart-Obertürkheim über Mettingen und Bahnhof Esslingen nach Bahnhof Oberesslingen, eröffnet Mai 1912, stillgelegt Juli 1944.
- Einer 2,1 km langen Stadtlinie (Ringlinie durch die Innenstadt), eröffnet Juli 1912, stillgelegt 1915. (Diese war wohl die am kürzesten betriebene Bahnstrecke weltweit.)
Heute fast vergessen, hatte diese Stadtlinie eine spektakuläre Streckenführung mit sehr kleinen Kurvenradien durch die engen Gassen der historischen Altstadt.

Die Straßenbahn-Stadtringlinie Esslingen am Neckar als GPX
Die Straßenbahn-Stadtringlinie Esslingen am Neckar als KML

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Freiberg (Neckar) (früher: Beihingen-Heutingsheim) - Bietigheim-Bissingen

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Die Strecke von Backnang über Beihingen-Heutingsheim nach Bietigheim ging im Dezember 1879 in Betrieb. Die Zweigstrecke von Beihingen-Heutingsheim (heute: Freiberg (Neckar)) nach Ludwigsburg ging im Oktober 1881 in Betrieb.
Während die Zweigstrecke von Freiberg (Neckar) nach Ludwigsburg mit den Jahren immer mehr an Bedeutung gewann und seit September 1980 auch Teil des Stuttgarter S-Bahn-Netzes ist, wurde die 1945 durch Bombenangriffe stark zerstörte Hauptstrecke zwischen Beihingen-Heutingsheim und Bietigheim nie wieder aufgebaut. An der südlichen Einfahrt in den Bahnhof Bietigheim-Bissingen sieht man aber his heute noch das aus Richtung Freiberg ankommende Gleis und die Unterführung unter der Frankenbahn.

Die Bahnstrecke Freiberg - Bietigheim als GPX
Die Bahnstrecke Freiberg - Bietigheim als KML

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Härtsfeldbahn: Aalen - Dillingen (Donau)

1000 mm Meterspur-Eisenbahn.
Der Abschnitt Aalen - Neresheim - Dischingen wurde im Oktober 1901 eröffnet. Der Abschnitt von Dischingen ins bayerische Dillingen an der Donau wurde im April 1906 eröffnet.
Der Zugbetrieb endete 1972, zwischen 1973 und 1976 wurde die Strecke vollständig abgebaut.
Seit 1996 wird ein kleines Teilstück der Strecke zwischen Neresheim und Dischingen von einem sehr engagierten Verein schrittweise wieder aufgebaut, und seit 2001 findet ein Museumsbahnbetrieb statt: Die Härtsfeld-Museumsbahn

Die Härtsfeldbahn als GPX
Die Härtsfeldbahn als KML

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Jagsttalbahn: Möckmühl - Dörzbach

750 mm Schmalspur-Eisenbahn.
Eröffnet im Dezember 1900.
Fahrbetrieb eingestellt im Dezember 1988. Zwischen Möckmühl und Widdern 1997/1998 abgebaut.
Seit 2005 wird ein kleines Teilstück der Strecke zwischen Dörzbach und Klepsau von einem sehr engagierten Verein schrittweise wieder aufgebaut, und seit 2021 findet ein Museumsbahnbetrieb statt: Jagsttalbahnfreunde e.V.

Die Jagsttalbahn als GPX

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Kochertalbahn: Waldenburg - Forchtenberg

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Der Abschnitt von Waldenburg bis Künzelsau wurde im Oktober 1892 eröffnet. Der Abschnitt von Künzelsau nach Forchtenberg wurde erst im Juni 1924 eröffnet. Der beabsichtigte Lückenschluss zwischen Forchtenberg und Ohrnberg (der Endstation der Unteren Kochertalbahn) kam nie zustande.
(Heute jammert man gerne in Waldenburg und Künzelsau über die mangelhafte Anbindung an das Heilbronner Stadtbahn-Netz. Hätte man damals nicht diese und die Untere Kochertalbahnen herausgerissen und in Radwege umgewandelt, sondern den Lückenschluss zwischen Forchtenberg und Ohrnberg umgesetzt, dann könnte man heute einen wunderbaren Stadtbahnring von Heilbronn über Öhringen, Waldenburg und Künzelsau nach Bad Friedrichshall betreiben.)
Der Personenverkehr wurde im Mai 1981, zugunsten eines Pilotprojektes für Omnibusnetze im ländlichen Raum, eingestellt. Die Strecke im August 1995 stillgelegt und vollständig abgebaut.

Die Kochertalbahn als GPX
Die Kochertalbahn als KML

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Untere Kochertalbahn: Bad Friedrichshall-Jagstfeld - Ohrnberg

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Der Abschnitt von Bad Friedrichshall-Jagstfeld bis Neuenstadt wurde im September 1907 eröffnet. Der Abschnitt von Neuenstadt bis Ohrnberg wurde im August 1913 eröffnet.
Im Dezember 1993 wurde der Fahrbetrieb eingestellt, im Juni 2003 die Strecke entwidmet und 2006 vollständig abgebaut.

Die Untere Kochertalbahn als GPX
Die Untere Kochertalbahn als KML

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Obere Kochertalbahn: Gaildorf West - Untergröningen

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Eröffnet im Oktober 1903.
Im Oktober 2005 wurde der Betrieb eingestellt und die Gleisanlagen inzwischen größtenteils entfernt.

Die Obere Kochertalbahn als GPX
Die Obere Kochertalbahn als KML

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Ludwigsburg - Markgröningen

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Eröffnet im Dezember 1916. Der beabsichtigte Lückenschluss zwischen Markgröningen und Enzweihingen (der Endstation der Vaihinger Stadtbahn) kam nie zustande.
Im September 1975 wurde der reguläre Personenverkehr eingestellt. Zwischen 1991 und 2002 fanden vereinzelt Sonderfahrten statt. Im August 2005 wurde der Streckenabschnitt zwischen dem Anschlussgleis der Ludwigsburger Firma Lotter und der Endstation Markgröningen stillgelegt.

Die Bahnstrecke Ludwigsburg - Markgröningen als GPX
Die Bahnstrecke Ludwigsburg - Markgröningen als KML

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Schönaicher First - Schönaich

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Die Strecke wurde im Mai 1922 eröffnet und zweigt am Bahnhof Böblingen Zimmerschlag von der Schönbuchbahn ab. Ein Weiterbau bis Waldenbuch war bereits genehmigt, kam aber nie zustande.
Im Oktober 1954 wurde der Personenverkehr eingestellt und im Juli 1959 die Strecke komplett stillgelegt und abgebaut.

Die Bahnstrecke Schönaicher First - Schönaich als GPX
Die Bahnstrecke Schönaicher First - Schönaich als KML

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Ursprüngliche Bahnstrecke Sersheim - Vaihingen (Enz) - Illingen

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Auf dieser Strecke verlief bis 1991 der gesamte Nah- und Fernverkehr zwischen Stuttgart und Pforzheim, Karlsruhe, Bruchsal, Heidelberg und Mannheim. (Der Bahnhof Vaihingen (Enz) befand sich damals noch in Vaihingen (Enz) Nord.)
Der Fernverkehr Richtung Heidelberg und Mannheim nutzt heute die Schnellbahnstrecke, der Nahverkehr eine neue unterirdische Schleife zum neuen Bahnhof Vaihingen (Enz), da im Zuge des Schnellbahnbaus ein komplett neuer Bahnhof für Nah- und Fernverkehr an neuer Stelle gebaut wurde.

Die Bahnstrecke Sersheim - Illingen als GPX
Die Bahnstrecke Sersheim - Illingen als KML

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Vaihingen (Enz) Nord - Enzweihingen

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Eröffnet im Oktober 1904.
Betrieb eingestellt 2002.

Die Bahnstrecke Vaihingen (Enz) Nord - Enzweihingen als GPX
Die Bahnstrecke Vaihingen (Enz) Nord - Enzweihingen als KML

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Siebenmühlentalbahn: Leinfelden - Waldenbuch

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Eröffnet im Juni 1928.
Verkehr 1955 eingestellt, Gesamtbetrieb im Oktober 1956 eingestellt und seit 1957 komplett abgebaut.

Die Siebenmühlentalbahn als GPX
Die Siebenmühlentalbahn als KML

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Württembergische Schwarzwaldbahn: Stuttgart-Zuffenhausen - Leonberg - Weil der Stadt - Calw

1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Der Abschnitt von Zuffenhausen nach Ditzingen wurde im September 1868 eröffnet. Der Abschnitt von Ditzingen nach Weil der Stadt wurde im Dezember 1869 eröffnet. Der Abschnitt von Weil der Stadt nach Calw wurde im Juni 1872 eröffnet.
Der Abschnitt von Stuttgart-Zuffenhausen bis Weil der Stadt ist seit Oktober 1978 Teil des Stuttgarter S-Bahn-Netzes. Auf dem Abschnitt von Weil der Stadt bis Calw wurde im Mai 1983 der Personenverkehr und im Februar 1988 der Güterverkehr eingestellt.
Seit Februar 2026 ist die Strecke von Weil der Stadt bis Calw unter dem Namen Hermann-Hesse-Bahn als Regionalbahn wieder in Betrieb, jetzt allerdings 3 km kürzer, da die ehemalige Hacksbergschleife durch einen Tunnel ersetzt wurde.

Die Württembergische Schwarzwaldbahn als GPX
Die Württembergische Schwarzwaldbahn als KML

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Zabergäubahn: Lauffen (Neckar) - Leonbronn

750 mm Schmalspur-Eisenbahn. Seit 1964/1965: 1435 mm Normalspur-Eisenbahn.
Der Abschnitt von Lauffen am Neckar bis Güglingen wurde im August 1896 eröffnet. Der Abschnitt von Güglingen bis Leonbronn wurde im Oktober 1901 eröffnet. Eine Verlängerung der Bahn bis Bretten kam nie zustande.
Zwischen Mai 1964 und Juli 1965 wurde die Strecke vollständig auf Normalspur umgebaut.
Im Juli 1986 wurde der reguläre Personenverkehr eingestellt. Von 1986 bis 1992 fanden noch vereinzelt Sonderfahrten statt. Im Juli 1995 wurde die Strecke stillgelegt.

Die Zabergäubahn als GPX
Die Zabergäubahn als KML

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