Nacktexperte Thomas

Wie wird man Aktmodell?
Welche Arbeitsbereiche gibt es für Nacktdarsteller*innen?
Was verdient man als Nacktmodell und wie hoch ist die übliche Bezahlung / Gage / Honorar von nackten Modellen?
Wie kommt man an Jobs als Kunstmodell und wie hoch sind die Chancen an Aktmodelljobs zu kommen?


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Was verdient man als Nacktmodell, wie hoch ist die übliche Bezahlung und kann man davon leben?

Langjährige Datenanalyse zu Akt-Veranstaltern seit April 2000

Ich betreibe seit dem Jahr 2000 eine ausführliche Datensammlung mit detailierten Arbeitsbedingungen, Erfahrungsberichten, Gagenhöhen und Honorarentwicklungen der letzten 26 Jahre von über 100 Veranstaltern von Aktzeichnen, Aktmalen, Aktmodellieren, Aktfotografie und Bodypainting. (Wobei mein Schwerpunkt auf Zeichen, Malen, Modellieren in Baden-Württemberg liegt.) Daher kann ich wohl besser als jeder andere abschätzen wie sich die Arbeitsbedingungen und Modellgagen in den letzten Jahren entwickelt haben.

Die heute übliche Gage / Honorar für Aktmodelle bei künstlerischem Aktzeichnen, Aktmalen, Aktmodellieren, Aktfotografie, Performance und Bodypainting

Meine Aktkunst-Datenbank beinhaltet aktuell die Daten von 94 Veranstaltern von Porträtzeichnen, Aktzeichnen, Aktmalen, Aktmodellieren, Aktfotografie, Akt-Performance.
Die durchschnittlichen Stundensätze liegen derzeit (Stand: 01. September 2026) bei:
Die gebräuchlichsten Auszahlungsmodalitäten der Gage sind aktuell:
(Um diese Information wird viel Geheimniskrämerei gemacht, von vielen Veranstaltern ist es mir bis heute nicht bekannt.)
Diese Durchschnittswerte basieren auf den Daten mir bekannter Veranstaltern, vorrangig aus den Großraum Stuttgart, Ludwigsburg, Heilbronn, Esslingen, Pforzheim, Karlsruhe, Schorndorf, Plochingen und einzelnen Städten außerhalb Baden-Württembergs.

Das hört sich im ersten Moment recht gut an. - Man muss aber bedenken, dass Modelljobs meist nur sehr kurz dauern (üblicherweise 2-3 Stunden), man also entsprechend auch nur wenig bezahlt bekommt (üblicherweise 30-60 Euro pro Auftrag, selten mehr). Dazu kommen ständig wechselnde Arbeitsorte und daraus resultierende lange Fahrzeiten und hohe Fahrtkosten (welche meist nicht bezahlt werden). Und üblicherweise bekommt man als Modell auch nur wenige Jobs pro Auftraggeber und Jahr, und auch dies nur, wenn man zeitlich und räumlich sehr flexibel ist. (Die Arbeit als Modell ist mit einem geregelten Hauptberuf oft nur schwer zu vereinbaren.) Wer zudem nicht nur gelegentlich als (Hobby-)Modell arbeitet, sondern es regelmäßig betreibt, muss ein Gewerbe anmelden und entsprechend hohe Steuern und Sozialabgaben bezahlen.

Nach Abzug aller Kosten bleiben daher oft nur wenige Euro Nettolohn übrig.

Grundsätzlich muss man wissen, dass es nur für junge attraktive Frauen, mit großer räumlicher und zeitlicher Flexibilität, sowie einer möglichst großer Freizügigkeit, ausreichend viele und gut bezahlte Jobangebote gibt um ein halbwegs erträgliches Einkommen zu erzielen. Für Frauen über 35 Jahren und Männer aller Altersstufen eignet sich die Arbeit als Aktmodell dagegen nur als gelegentliches Hobby, da hier die Einnahmen üblicherweise bestenfalls die Ausgaben decken.

Fazit: Aktmodell ist vor allem ein sehr schönes (aber auch sehr anstrengendes!) Hobby. Geeignet für Menschen die eine natürliche Einstellung zu ihrem eigenen Körper haben (nicht verklemmt, nicht exhibitionistisch, nicht eitel) und zeitlich und räumlich sehr flexibel sind. Als vollwertiges (Neben-)Einkommen eignet die Tätigkeit aber nicht, eher als kleines Taschengeld.

Wer Interesse hat hin und wieder als Aktmodell, nackte*r Komparse*in oder ähnliches zu arbeiten kann sich gerne in meinen kostenlosen und unverbindlichen E-Mail-Verteiler mit Jobs für Aktmodelle und nackte Komparsen eintragen.

Generelles zur Bezahlung, Versteuerung und Versicherung

Ich bin kein Steuerberater, eine verbindliche Info darf Euch nur ein Steuerberater geben. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich aber folgendes berichten:

Die meisten Aktmodelle arbeiten üblicherweise nur nebenberuflich (weniger als 13 Stunden pro Woche und weniger als 3300 Euro pro Jahr - BEI ALLEN AUFTRAGGEBERN ZUSAMMEN!) und hauptsächlich für gemeinnützige oder staatliche Kultur- und Bildungseinrichtungen, daher erfolgt die Bezahlung dort meist unkompliziert und rechtssicher über die steuerfreie Aufwandsentschädigung (auch Übungsleiterpauschale oder Ehrenamtspauschale genannt).

Aktmodelle die auch für Privatpersonen oder Privatunternehmen auf Rechnung arbeiten wollen, oder bei denen die Arbeitszeit und das Einkommen als Aktmodell so hoch sind, dass nicht mehr von einer nebenberuflichen Tätigkeit ausgegangen werden kann, kommen dagegen meist nicht um die Anmeldung eines Gewerbes und entsprechende Bürokratie und Kosten herum.

Modelle dürfen zudem grundsätzlich nicht in die kostengünstige Künstlersozialkasse! (Außer sie arbeiten hauptberuflich als Künstler.) Sie müssen sich daher (sofern sie nicht hauptberuflich nicht-selbständig irgendwo angestellt sind) selbst in den Sozialversicherungen versichern und zahlen dort nicht den halben, sondern den vollen Beitrag.

Generelles zur Erotik

Viele Menschen können Nacktheit und Sexualität nicht trennen. Je nachdem ob sie eine positive oder negative Einstellung zu Sexualität haben, haben sie dann auch eine positive oder negative Meinung zur Arbeit von Aktmodellen. Entsprechend lehnen sie solchen "Schmuddelkram" entweder ab oder finde es interessant oder erotisch.

Tatsächlich ist aber beides falsch: Die Arbeit als Aktmodell hat weder mit Schweinkram noch mit Erotik zu tun. Sehr oft erinnert die Arbeit als Aktmodell eher an einen Besuch beim Arzt.

Bei der Arbeit als Aktmodell geht es primär um den technischen Akt, also der Nacktheit als notwendiges Mittel um ein optimales Arbeitsergebnis zu erzielen. - Erotik, weder im positiven noch im negativen Sinne, kommt da meist gar nicht auf.
Zumal das Aktzeichnen oder die Kunstaktion meist in sehr nüchterner und unerotischer Umgebung (Klassenzimmer, hell erleuchtetes Künstleratelier, Fotostudio etc.) stattfindet.

"Was ist der Unterschied zwischen einem Aktmodell und einen Exhibitionisten?
Ein Exhibitionist zeigt sich GERNE nackt. - Ein Aktmodell zeigt sich PROFESSIONELL nackt!"
(Thomas, 2008)

Wie wird man Nacktmodell, welche Arbeitsbereiche gibt es, wie kommt man an Jobs und wie hoch sind die Chancen?

Die Arbeitsbereiche für Aktmodelle sind sehr breit und vielfältig. Je nach Alter, Geschlecht, Freizügigkeit und Interessen gibt es verschiedene Einsatzbereiche:

Modell für Aktzeichnen, Aktmalen und Aktmodellieren

Jobchancen:
Für Frauen zwischen 18 und 35 sehr gut, für Frauen über 35 und Männer zwischen 18 und 40 gut, für Männer über 40 ausreichend.

Anforderungen:
Besondere Anforderungen oder Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Wichtig ist vor allem große Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und eine freundliche offene Art.
Man sollte mit seinem Körper und seiner Nacktheit im Reinen sein, locker und unverklemmt damit umgehen und weder zu eitel noch zu exhibitionistisch veranlagt sein. Es werden nicht nur attraktive Menschen, sondern alle Arten und Typen gesucht (gerne auch Frauen mit kräftigerem Körperbau oder körperlichen Besonderheiten).

Jobsuche:
Jobs sind in diesem Bereich relativ leicht zu bekommen, da fast jede Volkshochschule, Kunstschule, Designschule, Mappenschule, Kunstakademie, Architektur-Universität, Künstlergruppe, Kunstverein etc. immer wieder mal neue Aktmodelle sucht. - Adressen von entsprechenden Veranstaltern findet man im Netz oder im Telefonbuch.
Die Jobs werden üblicherweise nur regional begrenzt vergeben. Bewerbungen sind daher nur bei Veranstaltern im Umkreis von ca. 50-100 km um den eigenen Wohnort sinnvoll!
Und grundsätzlich ist für die Jobsuche auch mein kostenloser Newsletter für Aktmodelle und nackte Komparsen sinnvoll.

Vorteile:
Aktzeichnen, Aktmalen und Aktmodellieren findet meist in geschlossenen Räumen, ohne Zuschauer, ohne Foto-/Videoaufnahmen, also in kleinem Rahmen statt. (Also fast ohne Zeugen oder Beweise und ohne dass viele Leute davon erfahren.) Außerdem geht es bei Aktzeichnen, Aktmalen und Aktmodellieren meistens eher gesittet und teilweise sogar etwas spießig zu, also mit eher dezenter und natürlicher Nacktheit.

Nachteile:
Die Bezahlung ist normalerweise eher gering.

Gagenhöhe:
Bei Aktzeichnen und Aktmalen mit kurzem Posen bis maximal 25 Minuten werden üblicherweise 20 bis 30 Euro pro Stunde bezahlt.
Bei Aktmalen und Aktmodellieren mit langen Posen über 30 Minuten werden üblicherweise 25 bis 35 Euro pro Stunde bezahlt.
Bei einzelnen Künstlern oder kleinen Gruppen liegt die Gage eher am unteren Ende dieser Spanne (oder sogar darunter).
Bei sehr großen Gruppen liegt die Gage eher am oberen Ende dieser Spanne (oder sogar darüber).
Bei Veranstaltungen vor externem Publikum und wenn mit Handykameras, Fotografen oder Presse gerechnet wird sind auch Gagen von 50 bis 80 Euro pro Stunde möglich.

Modell für (professionelle) Aktfotografie

Jobchancen:
Für Frauen zwischen 18 und 35 sehr gut, für Frauen über 35 und Männer zwischen 18 und 40 nur bei überdurchschnittlicher Attraktivität ausreichend, für Männer über 40 so gut wie keine.

Anforderungen:
Für Aktfotografie ist (fast immer) vor allem ein attraktives und gepflegtes Äußeres wichtig. Man muss zwar kein Topmodell sein, sollte aber auch nicht total unansehnlich oder unfotogen rüberkommen. Und man sollte mit seinem Körper und seiner Nacktheit im Reinen sein und locker und unverklemmt damit umgehen. Wichtig ist auch, dass man sehr gerne vor der Kamera steht, sich dort wohl fühlt und sich gerne inszenierst.

Jobsuche:
Jobs gibt es hier besonders bei Fotografen die Aktfotografie-Workshops anbieten, aber auch bei vielen freien Fotografen. Adressen von entsprechenden Fotografen und Aktfotografie-Workshops findet man recht gut im Netz.
Eine sehr gute Plattform ist hier, meines Erachtens, auch die Webseite model-kartei.de
Und grundsätzlich ist für die Jobsuche auch mein kostenloser Newsletter für Aktmodelle und nackte Komparsen sinnvoll.

Vorteile:
Die Bezahlung ist meistens deutlich besser als beim Aktzeichnen, Aktmalen und Aktmodellieren. Und manchmal kommen bei solchen Workshops und Shootings sehr schöne und erotische Fotos von Euch heraus, welche Ihr auch selbst behalten dürft.

Nachteile:
Ihr müsst Euch im Klaren sein, dass Ihr bei Aktfoto-Workshops meist eine Horde von 5-10 (hauptsächlich männliche) Fotografen habt, welche Euch von allen Seiten umfassend und detailliert knipsen und manchmal recht anspruchsvoll und auch anstrengend sind. (Trotzdem immer freundlich bleiben und lächeln...) Außerdem gibt es hinterher zahlreiche (mehr oder weniger schöne) Nacktfotos von Euch, welche, wenn sie erst einmal in der Welt sind, oft nur noch schwer zu kontrollieren sind. Die meisten Fotografen wollen heutzutage ihre Fotos hinterher veröffentlichen, Ihr müsst daher damit leben können, dass zwangsläufig irgendwann Nacktfotos von Euch irgendwo in der Öffentlichkeit auftauchen.
Bei der Arbeit für Aktfotografie und Aktfoto-Workshops solltet Ihr Euch grundsätzlich vorher einen Vertrag von jedem Fotografen geben lassen, in welchen klar geregelt ist ob, wo und wie die Fotos veröffentlicht werden dürfen und ob Ihr sie auch verwenden dürft.

Gagenhöhe:
Sehr starke Verhandlungssache.
Bei kommerziellen Fotoshootings sind Gagen von teilweise über 1000 Euro für ein Shooting möglich, aber auch nicht überall üblich.
Bei Aktfoto-Workshops sind Gagen von meist ca. 50 bis 150 Euro pro Stunde üblich.
Bei künstlerischen Aktfotos mit einzelnen Fotografen sind meist 30 bis 80 Euro pro Stunde üblich.
Teilweise wird aber auch auf TFP-Basis gearbeitet (TFP = Time For Pictures), das bedeutet: Das Modell verzichtet auf eine Gage, erhält aber im Gegenzug vertraglich die Nutzungsrechte an den Bildern zugesichert. (Bei TFP verzichten üblicherweise beide Seiten auf Geldzahlungen und teilen sich die Nutzungsrechten zu gleichen Teilen.)
Es gibt auch den umgekehrten Fall: Das Modell bezahlt ein Honorar an den Fotografen, dieser überträgt im Gegenzug alle Nutzungsrechte vertraglich an das Modell.

Im Bereich Aktfotografie gilt der Grundsatz: Immer mit Vertrag arbeiten!
Im Vertrag muss klar geregelt sein wer welche Rechte an den Bildern bekommt und welche Arten/Umfänge von Veröffentlichung für wen erlaubt sind.
Üblicherweise gilt: Wer bezahlt bekommt die Nutzungsrechte und je mehr bezahlt wird desto mehr Möglichkeiten zur Veröffentlichung bekommt der Zahler.

Modell für Bodypainting

Jobchancen:
Für Frauen zwischen 18 und 35 sehr gut, für Frauen über 35 und Männer zwischen 18 und 40 nur bei überdurchschnittlicher Attraktivität ausreichend, für Männer über 40 so gut wie keine.

Anforderungen:
Auch hier ist ein eher attraktives und fotogenes Äußeres wichtig. Man sollte mit seinem Körper und seiner Nacktheit im Reinen sein, locker und unverklemmt damit umgehen und nicht zu eitel sein. Außerdem sollte man keine Scheu vor Menschen haben, da Bodypainting meist in der Öffentlichkeit, vor Publikum, bei Veranstaltungen und Messen stattfindet.

Jobsuche:
Jobs sind relativ schwer zu finden, vieles läuft über Kontakte. Adressen von Bodypaintern findet man aber recht gut im Netz.
Und grundsätzlich ist für die Jobsuche auch mein kostenloser Newsletter für Aktmodelle und nackte Komparsen sinnvoll.

Vorteile:
Die Bezahlung ist meist sehr gut, zumindest bei Show-Auftritten, Messen usw.

Nachteile:
Da Bodypainting fast immer in der Öffentlichkeit, vor sehr vielen Zuschauern und teilweise auch in Anwesenheit von Presse stattfindet, gibt es immer sehr viele Zuschauer die mit Handys und Kameras Aufnahmen machen und hinterher ins Netz stellen. Man kann also davon ausgehen, dass zahlreiche Fotos und Video der Aktion im Internet oder in den Medien auftauchen auf denen man als Modell erkannt wird.

Gagenhöhe:
Verhandlungssache.
Bei kommerziellen Shows vor großem Publikum, auf Messen oder ähnlichem, meist pro Show/Auftritt ca. 150 bis 300 Euro (mit Slip) bzw. 250 bis 500 Euro (vollnackt).
Bei kleineren Events oder Workshops in kleinerem Rahmen, meist ca. 40 bis 70 Euro pro Stunde (mit Slip) bzw. 70 bis 100 Euro pro Stunde (vollnackt).

Modell für private Künstler / Hobbyfotografen

Jobchancen:
Für Frauen zwischen 18 und 35 sehr gut, für alle anderen so gut wie keine.

Anforderungen:
Dies ist ein recht grenzwertiger Bereich, junge weibliche Aktmodelle werden aber regelmäßig (meist von mehr oder weniger guten männlichen Auftraggebern) nach solchen Sachen angefragt. Wichtig ist hierfür meist ein überdurchschnittlicher Exhibitionismus, eine sehr große Freizügigkeit, auch im Bereich Erotik und Pornografie. (Optimalerweise Spaß daran.)

Jobsuche:
Jobs findet man meist über entsprechende Erotikforen im Netz. Junge weibliche Aktmodelle werden aber automatisch mit der Zeit immer wieder beim Aktzeichnen, Aktmalen, Aktmodellieren oder Aktfotografieren von entsprechenden Männern angesprochen.
Grundsätzlich auch mein kostenloser Newsletter für Aktmodelle und nackte Komparsen, zumindest zur Kontaktaufnahme in die Branche, sinnvoll.

Vorteile:
Die Bezahlung ist meist sehr gut.

Nachteile:
Grenzwertig ist dieser Bereich deshalb, weil das Modell hier meist mit einzelnen Herren alleine arbeitet und weil es thematisch sehr oft um erotische, freizügige und manchmal auch pornografische Sachen geht. - Wie gesagt, die Bezahlung ist hierbei oft sehr verlockend, aber es wird dann meist erwartet, dass das Modell vor (und teilweise auch hinter) der Kamera sehr weit geht.

Gagenhöhe:
Verhandlungssache, je nach Art der Aufnahmen, zwischen 50 und 200 Euro pro Stunde möglich. - Wenn der Fotograf um Unterzeichnung eines Modellvertrags bittet (wegen Übertragung der Nutzungsrechte und Bildveröffentlichung), sollten zusätzlich noch mindestens 50-100 Euro Zulage pro Stunde bezahlt werden.

Modell für künstlerische Performances

Jobchancen:
Schwer zu beurteilen, da je nach Aktion sehr stark schwankend. Grundsätzlich aber für Frauen zwischen 18 und 35 meist sehr gut, für Frauen über 35 und Männer zwischen 18 und 40 eher ausreichend, für Männer über 40 eher gering.

Anforderungen:
Diese Aktionen sind oft sehr spektakulär, fordern aber auch fast immer viel Mut und Überwindung. Man sollte in jeder Hinsicht sehr experimentierfreudig sein und große Spontanität und Improvisationstalent können nicht schaden. Berührungsängste und Scheu vor Menschen sollte man keine haben, da die Aktionen fast immer in der Öffentlichkeit, vor Publikum und mit anderen Modellen stattfinden. Ein wenig Exhibitionismus (aber auch nicht zu viel) kann auch nicht schaden. Dafür kann man aber auch absolut ungewöhnliche Dinge erleben, seinen Körper/Nacktheit/Sexualität in völlig ungewöhnlicher Weise erleben und Dinge tun die andere Menschen niemals in ihrem Leben machen werden. (Da gibt es wirklich nichts was es nicht gibt. - Beispiele unter meinen Referenzen.)

Jobsuche:
Es ist so gut wie unmöglich als Modell direkt an solche Performances dran zu kommen oder nach ihnen zu suchen, da sie fast immer sehr kurzfristig und spontan im Bekanntenkreis organisiert werden. - Das läuft fast immer über Kontakte und langjährige Arbeit als Aktmodell an zahlreichen Kunstschulen und besonders Kunstakademien.
Man sollte sich daher zuerst einen Ruf als zuverlässiges, langjährigen und seriöses Aktmodell und umfangreiche Kontakte zu zahlreichen Kunstschulen, Akademien, Kunstgalerien und Künstlern aufbauen, dann kommen die Anfragen nach Auftritten als Modell bei Performances und Installationen irgendwann fast von selbst.
Und auch mein kostenloser Newsletter für Aktmodelle und nackte Komparsen wird für solche Aktionen sehr gerne genutzt.

Vorteile:
Wenn man sehr experimentierfreudig ist, spektakuläre Dinge erleben möchte, Sachen machen will die man sonst niemals tun würde und Spaß an sehr ausgefallenen Kunstaktionen hat sind solche Performances immer wieder sehr interessant.

Nachteile:
Da solche Performances sehr oft in der Öffentlichkeit, vor vielen Zuschauern und teilweise auch in Anwesenheit von Presse stattfindet, gibt es immer viele Zuschauer die mit Handys und Kameras Aufnahmen machen und hinterher ins Netz stellen. Man kann also davon ausgehen, dass Fotos und Video der Aktion im Internet oder in den Medien auftauchen auf denen man wahrscheinlich als Modell erkannt wird. Aber selbst wenn die Aktionen in kleinerem Kreis stattfinden werden oft zumindest Fotos oder Videos gemacht, und man muss vorher abklären inwieweit diese Aufnahmen hinterher veröffentlicht werden.

Gagenhöhe:
Die Bezahlung ist immer Verhandlungssache und sehr unterschiedlich:
Bei kommerziellen Veranstaltungen oder Vernissagen in Kunstgalerien und vor Publikum relativ gut (teilweise 200 bis 800 Euro pro Auftritt).
Bei nicht-kommerziellen oder studentischen Veranstaltungen (oft besonders experimentell und spannend) aber auch teilweise ohne Gage oder nur ein kleines Taschengeld.

Nackte Komparsen und Statisten beim Film

Jobchancen:
Für Frauen zwischen 18 und 35 gut, für Frauen über 35 und Männer zwischen 18 und 40 gut, für Männer über 40 ausreichend.

Anforderungen:
Besondere Anforderungen oder Vorerfahrungen sind nicht notwendig. Man sollte mit seinem Körper und seiner Nacktheit im Reinen sein, locker und unverklemmt damit umgehen und weder zu eitel noch zu exhibitionistisch veranlagt sein. Es werden nicht nur attraktive Menschen, sondern alle Arten und Typen gesucht. (Teilweise auch mit körperlichen Besonderheiten, Behinderungen, Übergewicht, Narben, Amputationen etc.) Wichtig sind vor allem Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und eine freundliche offene Art. Außerdem sollte man keine Scheu vor Menschen haben, da Dreharbeiten teilweise in der Öffentlichkeit oder zumindest vor zahlreichen Zuschauern (Filmteam) stattfinden.

Jobsuche:
Jobs sind sehr selten und nur sehr schwer zu bekommen. (In typischen Filmstädten wie Berlin, Köln oder München sind die Chancen etwas besser.) Die Besetzung erfolgt zudem meist sehr kurzfristig und hat auch sehr viel mit Glück zu tun. Man kann sich als allgemeiner Komparse (auch für Rollen mit Kleidung) bei zahlreichen Castingagenturen bewerben und hoffen, dass dort irgendwann auch mal eine Nacktrolle darunter ist. Der, meines Wissens, einzige Ort, wo man sich gezielt und spezialisiert auf den Einsatzbereich nackter Komparse/Statist/Kleindarsteller bewerben und vermitteln lassen kann ist mein kostenloser Newsletter für Aktmodelle und nackte Komparsen. (Auch dort sind die Chancen gering, aber wahrscheinlich besser als fast überall sonst.)

Vorteile:
Man bekommt einen interessanten Einblick in Filmdreharbeiten, kommt teilweise mit bekannten Schauspielern zusammen und teilweise ist es auch recht spaßig.

Nachteile:
Bei Komparsen und Statisten kann man vorher meist nicht genau sagen, ob und wie sie hinterher im fertigen Film zu sehen sind und ob sie im Film erkannt werden können oder anonym bleiben. Man sollte aber immer damit rechnen, dass man erkannt werden kann.

Gagenhöhe:
Komparsen und Statisten mit Kleidung erhalten üblicherweise den gesetzlichen Mindestlohn. (Bei kurzem Text oder Spiel evtl. auch etwas mehr.)
Bei Auftritten mit wenig Kleidung, Dessous oder nackt ist die Gage (fast) immer Verhandlungssache und stark abhängig von Art und Größe der Rolle, der Erkennbarkeit und der Größe und kommerziellen Verbreitung des Films.
Bei kommerziellen und großen Filmen ist die Nacktheit oft (aber nicht immer) eher spießige und dezent, dafür aber meist recht gut bezahlt (TV/Streaming: 250 bis 800 Euro pro Drehtag / Kino: bis über 1000 Euro).
Bei studentischen oder Low-Budget Filmproduktionen geht es dagegen oft wesentlich wilder, spannender und experimenteller zu, dafür werden hier aber oft nur die Unkosten erstattet, aber keine Gage (oder nur der gesetzliche Mindestlohn).
Grundsätzlich sind Gagen in der Filmbranche aber immer sehr stark verhandlungsabhängig!

Kostenlose Job-Newsletter für Aktmodelle, Nacktmodelle und (nackte) Komparsen

Ich würde jedem, der an einem der obigen Bereiche interessiert ist, auf jeden Fall empfehlen sich bei meinem Newsletter anzumelden. - Das ist komplett kostenlos, unverbindlich und risikolos. - Dann informiere ich Euch zukünftig automatisch über Modelljobs.

Mein kostenloser und nicht-kommerzieller Newsletter für Aktmodelle und nackte Komparsen.

Über den Macher dieses kostenlosen Internetangebots

Thomas Numberger, Jahrgang 1972, aufgewachsen als YPS-Leser und Computer-Kid in den 1980ern, Medienexperte, Naturist, online seit 1994.
Studium Bibliothekswesen und Medienwissenschaften.
Spezialisiert auf: Medienwissenschaften, Marketing, Freundlichkeit, Kundenservice, "Geschichte, Funktionsweise, Konzeption, Aufbau und Betrieb von Massenmedien", Redaktion, Texten, Naturismus, Informationstechnik, Medientechnik, Filmprojektion, Kinoautomation, Medienrecht, Internetrecherche, Open Source Software, Webpublishing und Webprogrammierung
Seit mehreren Jahrzehnten im Bereich Medien, Internet, Kunst, Kultur, Kino, Film und Fernsehen tätig.

Seit einem Burnout und einer Covid-Erkrankung im Juli 2022 hat er zahlreiche gesundheitliche Probleme und ist inzwischen nur noch sehr eingeschränkt arbeitsfähig. Da aber bisher noch immer keine klare ärztliche Diagnose vorliegt erhält er aktuell auch keinerlei staatliche Unterstützung und lebt von seinen Ersparnissen. Seit Juli 2026 kümmert er sich zudem (ehrenamtlich) um seine demente Mutter.

Bitte informieren Sie sich hier über seinen beruflichen Werdegang und seinen breiten Erfahrungsschatz.

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